ÖGUF Junior Scientist Awards 


Ausschreibung für den ÖGUF Junior Scientist Poster Award 2026

Die Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (ÖGUF) freut sich, den ÖGUF
Junior Scientist Poster Award 2026 auszuschreiben. Die Verleihung des Preises findet
während dem ÖGUF Young Scientist Day am 29. Jänner 2027 am Institut für Urgeschichte
und Historische Archäologie der Universität Wien statt. Der Preis richtet sich an:


Absolvent:innen der archäologischen Fachdisziplinen an österreichischen
Universitäten, die ihr Master-Studium ab dem Sommersemester 2025 (1. März
2025) bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen haben. Eingereicht werden können
Poster, die die abgeschlossene Master-Arbeit im wissenschaftlichen Stil
präsentieren.


Die Gewinner:innen werden durch eine Fachjury ermittelt. Prämiert werden die ersten drei
Plätze:
1. Platz: € 200,00 Preisgeld
2. Platz: € 100,00 Preisgeld
3. Platz: € 50,00 Büchergutschein für Fachliteratur der ÖGUF


Die Gewinner:innen werden rechtzeitig informiert. Sie haben die Möglichkeit, ihre Poster am 29. Jänner 2027 einem breiten Publikum zu präsentieren. Zudem werden die Poster in der Aula des Archäologiezentrums der Universität Wien ausgestellt. 


Weiters gibt es die Möglichkeit mittels einer online Abstimmung den Publikumspreis zu
erhalten. Der/Die Gewinner:in erhält Bücherpreise der ÖGUF.


Wir möchten Sie daher herzlich einladen, Ihre Poster im A1-Format als PDF-Datei bis
zum 15. November 2026 einzureichen. Das PDF ist an redaktion@oeguf.ac.at zu senden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die zuvor genannte Adresse.


Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Ihre Forschungsergebnisse einer breiten
Öffentlichkeit vorzustellen und einen Preis zur Nachwuchsförderung zu erhalten!


Wir freuen uns auf Ihre spannenden Poster!


Die Jury stellt sich vor

Alexandra Krenn-Leeb 

Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Universität Wien 

Forschungsschwerpunkte: Neolithikum, Kupferzeit, Bronzezeit, Sozialarchäologie, Umwelt- und Landschaftsarchäologie und Humanökologie

Thomas Kühtreiber 

Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Archäologie des Mittelalters und der frühen Neuzeit, archäologische Bauforschung, Materielle Kultur, Umwelt- und Landschaftsarchäologie

Karina Grömer

Prähistorische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien 

Forschungsschwerpunkte: Textilarchäologie, Experimentelle Archäologie, Forschungsgeschichte, Neolithikum, Bronzezeit und Eisenzeit 

Jakob Maurer

Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Universität für Weiterbildung Krems

Forschungsschwerpunkte: Kupferzeit, Citizen Science, Fundmaterial und Siedlungsstrukturen und Landessammlungen Niederösterreich

Nisa Iduna Kirchengast

Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie, Universität Wien

Forschungsschwerpunkte: Bioarchäologie, Archäozoologie und Römische Kaiserzeit

Daniel Modl

Universalmuseum Joanneum, Archäologie & Münzkabinett

Forschungsschwerpunkte: Archäometallurgie, Montanarchäologie, Speläologie, Experimentelle Archäologie, archäologische Forschungsgeschichte und Bronzezeit im Südostalpenraum

Caroline Posch (in Karenz) 

Prähistorische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien

Forschungsschwerpunkte: Mesolithikum, Alpine Archäologie und Museologie

Florian M. Müller

Institut für Archäologien, Universität Innsbruck 

Forschungsschwerpunkte: Wissenschaftsgeschichte der Archäologie, Sammlungsgeschichte, historische Museologie sowie Antikenrezeption, Eisenzeit und Römer in Tirol und italische Kulturen Süditaliens

Viola Schmid

Österreichisches Archäologisches Institut, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Forschungsschwerpunkte: Paläolithikum & Stone Age, Steintechnologie, Afrikanische Archäologie

Gewinner:innen der ÖGUF Junior Scientist Awards 


ÖGUF Junior Scientist Bachelor Award 2026:

  1. Platz: Marie Höller – Burnt Bones: Potenziale der FT-IR Methode zur Untersuchung kremierter Knochen (Universität Innsbruck)
  2. Platz: Sophie Rosenkranz – Zur Frage der keltischen Frauen in Italien im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. (Universität Wien)
  3. Platz: Ambra Wohlmuth – Kultur- und Wildpflanzen der spätneolithischen Pfahlbausiedlung Seewalchen I: „Sprungturmgrube“ Ein Rekonstruktionsversuch des Aussehens und der Nutzung der Landschaft im Umfeld der Siedlung (Universität Wien)

ÖGUF Junior Scientist Poster Award 2025: 

  1. Platz: Kayleigh Saunderson – Textilien der Awarenzeit: Analyse und Kontextualisierung Archäologischer Textilfunde (Universität Wien)
  2. Platz: Nora Siegmeth – The Investigation of Dominion Merkenstein using a Landscape Archaeology-based approach (Universität Wien)
  3. Platz: Petra Wieseneder – Der frühneuzeitliche Bürgerspitalsfriedhof in Zwettl (Universität Wien)

Publikumspreis:  Nora Siegmeth – The Investigation of Dominion Merkenstein using a Landscape Archaeology-based approach (Universität Wien)

ÖGUF Junior Scientist Bachelor Award 2025:

  1. Platz: Elisabeth Nagy – Die Reste eines Basthutes aus der neolithischen Seeufersiedlung Mooswinkel am Mondsee (Universität Wien) 
  2. Platz: Vanessa Antl – Variability in Gravettian personal ornaments (Universität Wien)
  3. Platz: Maximilian Luger – Die Kulturpflanzen und Wildfrüchte der spätneolithischen Seeufersiedlung Mooswinkel am Mondsee (Universität Wien)

ÖGUF Junior Scientist Poster Award 2024: 

  1. Platz: Domnika Verdianu – Frühbronzezeitliche Niederlegungen aus Ulrichskirchen - Gräbergruppe und Siedlungsgruben im Vergleich (Universität Wien)
  2. Platz: Jennifer Portschy – Deviant Child Burials in Medival Central Europe - Superstitions and Parental Grief Responses in the Context of Non-Normative Funerary Rites (Universität Wien)
  3. Platz: Hannah Skerjanz – Die mittelbronzezeitlichen Hügel- und Brandgräber von Unterradlberg - Ein multidisziplinärer Ansatz zur Untersuchung von Brandbestattungen (Universität Wien)

ÖGUF Junior Scientist Bachelor Award 2024:

  1. Platz: Lisa Holler – (Spät-) Neolithische Kalksteinperlen aus zwei Pfahlbausiedlungen des Attersees. Dokumentation und Überlegungen zur Herstellung (Universität Wien)
  2. Platz: Anna Wagner – Analysis of the faunal assemblage from N19 of the Grub-Kranawetberg I site, with a focus on burning (Universität Wien)
  3. Platz: Alexandra Pauline Ender – Beyond the Veil. Contextual Study of a Red-Figure Fragment from Ascoli Satriano (Universität Innsbruck)