Im Studienjahr 2014 kam es zu einer Neuübernahme und Umbenennung des Arbeitskreis Kulturvermittlung zu Arbeitskreis Archäologie und Öffentlichkeit, da wir unser Arbeitsspektrum um einige Komponenten, wie z. B. die neuen Medien, erweitern wollen. Wir haben nun die Möglichkeit, alle Aspekte der Archäologie im Umgang mit der Öffentlichkeit zu beleuchten.

Unsere erste Exkursion fand daher zur Eröffnung der Ausstellung „Time Trips“ im Naturhistorischen Museum Wien statt, wo SchülerInnen und StudentInnen in Gruppenarbeiten vorab die Möglichkeit gegeben worden war, aktiv bei der Museumsgestaltung mitzuarbeiten, indem sie zu vorgegebenen Themen selbst Vitrinen gestalten durften. Dies war ein Experiment zur Einbindung der Öffentlichkeit, das von Mag. Iris Ott (Museumspädagogin im Bereich Archäologie des NHM Wien) geleitet wurde. Diese war im November 2014 so freundlich, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrem Vortrag: „Im Museum mitmischen. Eine kritische Reflexion von Annahmen über BesucherInnen von Museen – am Beispiel partizipativer Projekte und interaktiver Stationen im NHM“ mit uns zu teilen.

Unser zweiter Vortrag lautete: „Führung durch die digitale Unterwelt. Netzwerke und Daten im täglichen Gebrauch – Internet, Daten und sicheres Forschen im Informationszeitalter“ von René Pfeiffer (Co-Founder & IT Specialist, CROWES AGENCY), der uns Einblick in die dunklen Seiten sowie nützliche Vorgehensweisen zum sicheren Recherchieren im Internet gegeben hat.

Maria-Christine Neugebauer & Katharina Rokita

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/1, 2015, 63.

Das Studienjahr 2013 stand für unseren Arbeitskreis im Zeichen der Austellungsgestaltung. Am 23. 4. 2013 konnten wir Mag. Renata Bock für einen Vortrag zum Thema „Kleider machen Leute ‒ Leute machen Kleider“ begrüßen. Der Vortrag hat auf die Konzeption, Gestaltung und Umsetzung der gleichnamigen Wanderausstellung Bezug genommen, sowie in diesem Zusammenhang auftretende Problempunkte zu Organisation, Kulturvermittlung und der haptischen Komponente der Ausstellung erläutert.

Im Wintersemester 2013 konnten wir im Rahmen der Ausstellung „Schnelle Jahre ‒ Wien Museum: Ausstellungsdesign 2003‒2013“ im Wien Museum eine Kuratorenführung mit Mag. Peter Stuiber organisieren. Er gab dabei nicht nur Einblicke in die Konzeption und Ausführung dieser speziellen Ausstellung, sondern auch in die Entstehungsgeschichte früherer Ausstellungen des Wien Museums.

Im Rahmen des „Tag der offenen ÖGUF“ im Oktober 2013 haben wir an der Vorstellung der Arbeitskreise teilgenommen und unsere Aktivitäten vorgestellt. Dieses Jahr konnten wir nur unregelmäßig Arbeitskreistreffen abhalten, bei denen Organisatorisches besprochen und Ideen für Aktivitäten und Vorträge gesammelt wurden. Natürlich haben wir auch weiterhin über Themen, Tagungen und Aktivitäten im Bereich Kulturvermittlung über unseren Blog informiert.

Wir haben nach sieben Jahren als Organisatorinnen den Entschluss gefasst, den Arbeitskreis Kulturvermittlung mit 2014 zu verjüngen und als Sprecherinnen zurückzutreten. Die Nachfolge ist derzeit noch nicht festgelegt. Es werden interessierte Student/innen als Nachfolger/innen gesucht, die die Leitung des Arbeitskreises übernehmen und seine Aktivitäten weiterführen möchten.

Barbara Volfing & Anke Bacher

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8‒9.

Im Studienjahr 2012 hat unser Arbeitskreis wieder Treffen veranstaltet, die der Organisation von Vorträgen, der Ideenfindung möglicher Exkursionsziele und Aktivitäten sowie den Interessen der Anwesenden gewidmet waren. An den Veranstaltungen der ÖGUF war der Arbeitskreis Kulturvermittlung mit insgesamt drei Vorträgen beteiligt. Am 20. März 2012 durften wir Dr. Jutta Leskovar begrüßen, die das Projekt „Prunkwagen und Hirsebrei“, eine Kooperation der Oberösterreichischen Landesmuseen und des ORF Oberösterreich, präsentierte und über ihre Eindrücke und Erfahrungen bei Projektdurchführung und -dreharbeiten gesprochen hat.

Im Mai 2012 konnten wir das bereits für das Wintersemester 2011/2012 vorgesehene Vortragsgespräch über „Wissenschaftsjournalismus in der Praxis: Hörfunk“ nachholen. Dr. Franz Tomandl hat hierbei Einblick hinter die Kulissen der Redaktion der Ö1 Radiosendung „Dimensionen“ gegeben.

Frau Dr. Estella Weiss-Krejci führte uns am 6. Dezember 2012 in ihrem Vortrag „Gruft abzugeben – Wahl des Bestattungsorts, Exhumierung und Wiederbestattung aus ethnoarchäologischer und historischer Perspektive“ die verschiedenartigen Aspekte dieses Themenkreises vor Augen.

Wir konnten Ende März 2012 außerdem eine Konzeptführung mit Dr. Karina Grömer durch die Ausstellung „Hallstattfarben“ des Naturhistorischen Museums für unseren Arbeitskreis arrangieren. Dr. Grömer hat uns nicht nur anhand der Ausstellungsräumlichkeiten den Aufbau des Konzepts und die Umsetzung erläutert, sondern in einem anschließenden Gespräch auch die organisatorischen und finanziellen Hürden geschildert sowie Fragen der Führungsteilnehmer beantwortet.

Auch 2013 wollen wir die Aktivitäten des Arbeitskreises weiterführen und Vorträge, Museumsbesuche beziehungsweise Exkursionen organisieren.

An dieser Stelle möchten wir als Auftakt unserer Aktivitäten auf einen Vortrag im Sommersemester 2013 hinweisen und freuen uns, Frau Mag. Renata Bock im April begrüßen zu dürfen.

Barbara Volfing

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 24/3, 2013, 10–11.

Sowohl im Sommersemester 2011 als auch im Wintersemester 2011/2012 haben wir regelmäßig Arbeitskreistreffen abgehalten. Bei diesen Treffen wurde zum einen unser neuer Blog entworfen, auf dem wir über Interessantes im Bereich Kulturvermittlung berichten. Unsere Aktivitäten, wie Vorträge und Treffen, werden dort ebenso angekündigt. Wir versuchen, auch Literaturhinweise, TV- und Radiobeiträge dieses Themengebiets anzukündigen.

Es ist uns gelungen, eine Vortragseinladung an Dr. Franz Tomandl von Ö1 auszusprechen. Sein Vortragsgespräch zum Thema „Wissenschaftsjournalismus in der Praxis: Hörfunk“ konnte krankheitsbedingt im WS 2011/2012 nicht stattfinden. Wir freuen uns jedoch, einen neuen Termin im Mai 2012 bekannt zu geben.

Ein weiterer Vortrag für März 2012 konnte von uns organisiert werden, und zwar mit Mag. Jutta Leskovar von den Landesmuseen Oberösterreich.

Ende März 2011 war der Arbeitskreis bei der Eröffnung der neuen Dauerausstellung „Vom Waldmenschen zum Ackerbauern“ zugegen, an deren Konzeption unser Arbeitskreis beteiligt war.

Im Oktober 2011 hat der Arbeitskreis an einer Führung durch das Technische Museum, bei der die Geschichte des Museums sowie die Ausstellungskonzeption der Dauer- und Sonderausstellungen besprochen wurden, teilgenommen.

Wir möchten versuchen, im Sommersemester eine Exkursion nach Carnuntum auf die Beine zu stellen. Auch 2012 wollen wir regelmäßige Arbeitskreistreffen abhalten und so sich interessante Ausstellungen ergeben, Museumsbesuche organisieren.

Die Themen der digitalen Darstellung im Vermittlungsbereich und der Nutzung moderner audiovisueller Medien für die Kulturvermittlung stehen weiterhin im Vordergrund unseres Interesses.

Barbara Volfing

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 23/3, 2012, 10.

Zu Beginn des Sommersemesters 2009 nahm der Arbeitskreis an der Eröffnung der Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ teil, mit an­schließendem Besuch der Ausstellung im Zoom Kindermuseum.Im April 2009 wurde ein Vortrag zum Thema „Computergestützte Darstellungsmethoden in der Archäologie“ mit Mag.a Iman Kulitz orga­nisiert. Mag.a Kulitz stellte dabei anhand des Beispiels der Ausgra­bung von Elephantine dar, wie der Arbeitsablauf von Grabungsdaten über abstrakte Arbeitsmodelle hin zur Herstellung von 3D-Rekonst­ruktionen vonstatten geht. Die Ausbildungs-, Präsenations- und Nutzungsmöglichkeiten für diesen Bereich wurden ebenso ange­sprochen.

In regelmäßigen Treffen wurde an einer Homepage für den Arbeits­kreis Kulturvermittlung gearbeitet und diese zum Großteil vollendet. Die endgültige Fertigstellung sowie der Launch der Homepage sind für 2010 geplant. Der Arbeitskreis weitete das Spektrum der Museumsbesuche aus und besichtigte die Ausstellungen „Japanese Rooms“ und „Made in Japan“ der Reihe „Japan für alle Jahreszeiten“ des Museums für Völkerkunde Wien mit anschließendem Gespräch über die Darstellung und Umset­zung der Themen. Im Sommer besuchte der Arbeitskreisdie Ausstellung „Die Moderne als Ruine – eine Archäologie der Gegenwart“ in der Generali Foundation Wien. Im Herbst besichtigten wir die Ausstellung „Karl, der Kühne?“ im Kunsthistorischen Museum Wien, deren Aufbau und Prä­sentation im Anschluss besprochen wurde.

Auch 2010 möchten wir Museumsbesuche und Vorträge organisie­ren und uns weiterhin Themen der digitalen Darstellung im Vermitt­lungsbereich und der Nutzung moderner audiovisueller Medien für die Kulturvermittlung widmen.

Kerstin Kowarik

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 21/3, 2010, 6.

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 21/3, 2010, 6.

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