Das Ziel des Arbeitskreises war es in diesem Jahr, Fortschritte innerhalb der Vernetzung in der internationalen Unterwasserarchäologie zu erzielen und die technische Neuentwicklung einzelner Vermessungskomponenten weiter zu betreiben.

Zur Vernetzung innerhalb der Wissenschaftsgemeinde konnten auch heuer wieder zwei Vortragende gewonnen werden. Im Mai wurde Dr. Ginalis Alkiviadis (Universität Oxford) nach Wien geholt. Der Absolvent der Wiener Byzantinistik und Neogräzistik konnte interessante Einblicke in sein Projekt zur Geschichte der Insel Skiathos zeigen und diese Insel in einen größeren mediterranen Kontext setzen. Zusätzlich erzählte er auch noch von seinem Zugang zur Unterwasserarchäologie und Möglichkeiten der Partizipation in der internationalen unterwasserarchäologischen Szene. Im Dezember konnte als Vortragender der renommierte slowenische Unterwasserarchäologie Mag. Miran Erič gewonnen werden. Seine Expertise als führender Experte auf dem Gebiet der Photogrammetrie vermittelte er dem interessiertem Wiener Publikum sehr gut und auch im Postkolloquium waren seine Erfolge im Bereich der technischen Hilfsmittel ein großes Thema. Zusätzlich stellte er die Aktivitäten Sloweniens im Bereich der Flussarchäologie dar und konnte hier deutlich das enorme Potential auch für die österreichische Unterwasserarchäologie dokumentieren. Neue Vortragende für das Jahr 2014 konnten bereits gewonnen werden.

In den Bereich der Vernetzung des AK im internationalen Kontext fällt auch ein Bericht, der in der aktuellen Ausgabe der Skyllis erschienen ist, der auch auf die Arbeit österreichischer Unterwasserarchäologen im internationalen Vergleich aufmerksam machen soll. Mitglieder des Arbeitskreises wirkten auch bei der Erstellung eines Artikels zur Darstellung der Geschichte der österreichischen Unterwasserarchäologie mit. Ein Mitglied des Arbeitskreises war auf Einladung der kroatischen Kollegen aus Zadar in Kroatien um bei einer unterwasserarchäologischen Grabung mitzuarbeiten und auch hier weitere Vernetzungen mit bayerischen und kroatischen Kollegen zu betreiben.

Die Konzentration auf den Einsatz und die Entwicklung unterwasserarchäologischer Gerätschaften war schon immer einer der Kristallationspunkte des Arbeitskreises. Im Jahr 2013 konnten verschiedene Techniken weiter geführt werden. Methoden zur Dokumentation unterwasserarchäologischer Stellen per Video wie auch über Tachymetrie/RTK-GPS wurden erprobt und gebaut. Diese Technik konnte auch bei einem Pfahlbauaktionstag präsentiert werden und auch erfolgreich im Einsatz getestet werden. Vor allem die Technik der Erfassung diskreter Punkte mittels Neigungssensoren und RTK GPS wird auch im nächsten Jahr weiter zu verfolgen sein.

Zum Schluß noch ein Aufruf: Es werden neue Arbeitskreissprecher gesucht! Bei Interesse einfach per Mail oder persönlich melden.

Daniel Neubauer & Michael Konrad

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 9.

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